Das Kommitte für ein antennenfreies Kleinfeld erhebt Einsprache gegen die Bau- und Zonenplanrevision Kriens

Am 18. März 2013 hat das Komitee für ein antennenfreies Kleinfeld (KAK) Einsprache gegen die laufende Bau- und Zonenplanrevision in Kriens erhoben. Das Komitee hat im Rahmen des Mitwirkungsverfahrens bereits im Juli 2012 Anträge betreffend der Mobilfunkplanung in Kriens gestellt (siehe Artikel unten). Diese Anträge wurden weitgehend nicht übernommen, weshalb sich das KAK gezwungen sah, im Rahmen der öffentlichen Auflage Einsprache zu erheben:

EINSPRACHE : Revision Bau- und Zonenreglement der Gemeinde Kriens (Mobilfunkantennen)

Gemäss der Botschaft zur öffentlichen Auflage versucht der Gemeinderat sich mit den Einsprechenden zu verständigen. Das KAK wurde bisher dazu noch nicht kontaktiert.

Der Gemeinderat beantragt dann beim Einwohnerrat die Annahme oder Abweisung der Einsprache. Bei einer Abweisung bleibt für die Bevölkerung noch die Möglichkeit das Referendum zu ergreifen. Ob es dazu kommen wird, werden wir sehen…

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Das OK Antennenfreies Kleinfeld setzt sich u.a. dafür ein, dass Kinder und Jugendliche die Badi auch weiterhin ohne zusätzliche Mobilfunkstrahlung geniessen können

OK Antennenfreies Kleinfeld von links: Verena Funk-Nyfeler, Sophia Müller, Ursina Arnet

Medienmitteilung zur Ortsplanungsrevision in Kriens (16. Juli 2012)

Das neue Bau- und Zonenreglement von Kriens sieht mit dem neuen Artikel 41 Antennen die Verankerung eines Kaskadenmodells vor. Dieses ermöglicht der Gemeinde auf die Standortwahl von Antennen Einfluss zu nehmen. Eine Prioritätenliste gibt die möglichen Standorte vor. Das OK Antennenfreies Kleinfeld begrüsst grundsätzlich diesen Ansatz. Nicht nachvollziehbar ist, dass gerade Zonen für Sport- und Freizeitanlagen an dritter Stelle, nach Arbeitszonen, stehen.

Gerade das jüngste Beispiel mit der geplanten Antenne beim Kleinfeld sollte Anlass genug sein, diese Zonen nicht nur von der Liste zu streichen, sondern als Antennenstandort auszuschliessen. Die Anlage wird vorwiegend von Kindern, Jugendlichen, Schwangeren und älteren Personen genutzt, die sensibler auf Mobilfunkstrahlung reagieren und die gemäss Bundesverfassung Anspruch auf einen erhöhten Schutz haben. Das europäische Parlament stimmte bereits vor vier Jahren mit einer grossen Mehrheit für eine Aktualisierung der Grenzwerte, da diese die besonders schutzwürdigen Personen nicht berücksichtigen. Inzwischen hat die WHO Mobilfunkstrahlung als potentiell krebserregend klassifiziert. Es ist unverständlich, dass Kriens angesichts der Sachlage nicht nur Sport- und Freizeitanlagen, sondern alle als Spielanlagen genutzten öffentlichen Zonen als Antennenstandorte ausschliesst, obwohl sie dies mit der Festlegung von Negativzonen könnte.

Die vorgesehene Antennenregelung würde dazu beitragen, dass z.B. die Badibesucher vermehrt mit einer Strahlendosis von bis zu 61 V/m zu rechnen hätten; also 10 Mal stärker als im Innenraum erlaubt ist. Dies sind Orte, an denen sich die Bevölkerung in den warmen Monaten oft länger aufhält, als drinnen. Gemäss der Verordnung zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV) müssen auf raumplanerisch festgelegten Spielplätzen dieselben Grenzwerte wie im Innenraum (max. 5 V/m) eingehalten werden. Dies bedeutet, dass von einem nationalen und damit übergeordneten Gesetz an solchen Orten ein erhöhter Schutz aus Vorsorgegründen vorgesehen wäre! Deshalb fordern wir, dass in Kriens sämtliche öffentlichen und privaten Spielanlagen, unabhängig von der Zonenzugehörigkeit raumplanerisch als solche definiert werden. Ansonsten würde es bedeuten, dass unsere Behörden besonders die zukünftige Generation unnötig grosser Strahlenbelastung aussetzt. An diesen wichtigen Orten, wo man sich erholen und etwas für die Gesundheit tun kann, macht dies keinen Sinn. Falls die Antenne beim Kleinfeld gebaut würde, würde aber genau dies zur bitteren Realität.

Gegen Mobilfunkstrahlung kann man sich eben nicht einfach mit Sonnencrème, einem Sonnenschirm oder entsprechender Kleidung schützen. Während wir ohne Sonnenlicht nicht überleben können, ist dies aber sehr wohl ohne zusätzliche Mobilfunkstrahlung möglich und auch notwendig.

Stellungnahme zur Gesamtrevision der Ortsplanung in Kriens im Rahmen der öffentlichen Mitwirkung

Das Bundesgericht anerkennt das Kaskadenmodell als raumplanerisches Instrument zur Standortbestimmung von Mobilfunkantennen, Bundesgerichtsentscheid vom 19. März 2012

 

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Braucht es weitere Mobilfunk-Antennen in Kriens?

Willkommen bei Antennenstopp-Kriens! Wie es der Name dieser Website nahelegt, braucht es keine weiteren Antennen in Kriens. Eine gute Grundversorgung ist mit insgesamt 59 bestehenden Antennen mehr als gewährleistet. Diese Website hat zum Ziel über die Aktivitäten, welche im Zusammenhang mit einem sinnvollen Mass an Mobilfunk in Kriens stehen zu informieren und eine bessere Vernetzung der interessierten Personen zu ermöglichen.

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